Yoga für Sportler – die perfekte Ergänzung zu deinem täglichen Training

Egal ob Fußballer, Tennisspieler oder Großmeister im Schach, Yoga ist die optimale Ergänzung zu jedem Training. Man beginnt seinen Körper bewusst wahrzunehmen, darüber hinaus wird man flexibler, ausgeglichener und mental stärker .

Yoga nicht nur für Bewegliche

Interessanterweise sind vor allem viele Schüler der Meinung, dass Yoga nur sehr bewegliche Menschen ausüben können, Bücher und Dokumentationen im Fernsehen bestätigen dieses Vorurteil meist. Allerdings geht es beim Yoga, um mehr als sich verrenken zu können.

Beim Yoga steht nicht das Verrenken im Vordergrund, es geht nicht darum wie eine Haltung aussieht oder wie lange man eine gewisse Position halten kann. Vielmehr steht der eigene Körper und die eigene Gesundheit im Vordergrund. Letztlich geht es darum, seinen Körper etwas Gutes zu tun und seine eigenen Einschränkungen zu akzeptieren.

Speziell am Anfang unterscheidet sich Yoga kaum von anderen Sportarten. Zu Beginn fällt es vielen Menschen schwer, insbesondere sich regelmäßig zu motivieren und nicht nach der zweiten Stunde bereits aufzugeben. Wer zum ersten Mal zum Joggen geht ist auch außer Atem und beim zweiten dritten Mal merkt man eine deutliche Steigerung und spürt dass man sich verbessert. So ist es auch beim Yoga.

Je öfter man Yoga praktiziert, desto leichter fallen einem die einzelnen Haltungen, man schaltet leichter ab, spürt wie der Körper elastischer wird und man lernt, wie man sich leichter fokussieren kann.

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So findest du für dich den geeigneten Yoga – Stil und die geeigneten Yoga – Übungen

Durch unterschiedliche Yoga Stile gibt es auch für jeden die geeignete Stilrichtung.

Wer beispielsweise oft ausgepowert ist und sich mental stärken möchte, der sollte auf verschiedene Entspannungstechniken setzen, die einem dabei helfen seine Gedanken zu fokussieren und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Zur Aktivierung des Herz-Kreislauf-System können unterschiedliche Bewegungsabläufe hilfreich sein oder gezielte Atemübungen, die das Lungenvolumen vergrößern.

Auch für das Nervensystem oder Hormonsystem gibt es spezielle Übungen im Yoga, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

Verletzungsgefahr minimieren durch regelmäßiges Yoga

Für Sportler, die einseitige Bewegungen durchführen, minimiert regelmäßiges Üben von Yoga die Verletzungsgefahr. Daher ist die therapeutische Ausrichtung der einzelnen Haltungen sehr wichtig.

Positive Auswirkung auf das Herz- Kreislauf – System

Durch unterschiedliche Atemübungen – in der Yogasprache spricht man von Pranayama-Übungen – lässt sich das Lungenvolumen um mehr als das Doppelte vergrößern.

In nahezu jeder Yogaklasse findet ein Bezug zum Herzen statt, ob nun in der Rückbeuge, den sogenannten Herzöffnern, oder in der Meditation.

Neben der spirituellen Seite, hat Yoga auch eine positive Auswirkung auf dein Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus verbessern sich die Entzündungswerte im Körper und das Nervensystem wird durch Meditation beruhigt.

Yoga schützt des Weiteren das Herz, indem die Durchblutung und die Lungenfunktion verbessert wird und somit auch das Herz. Auch indirekt profitiert das Herz durch Yoga, denn mit Hilfe von Yoga lassen sich Stress-Symptome senken. Letztlich lassen sich so physische Effekte, die durch emotionalen Stress, Druck oder Depressionen hervorgerufen werden können, vorbeugen.

Das Ausführen der Yogahaltungen, auch Asanas genannt, sowohl Dehnung als auch die Anspannung der Muskeln, bewirkt, dass die Körperzellen empfindlicher auf Insulin reagieren und dadurch die Kontrolle des Blutzuckerspiegels begünstigen.

Yoga und Sportvereine

Da Yoga ein Ausgleich für jede Sportart ist, ist das Angebot von Yoga für jeden Sportverein sinnvoll. Je früher man mit Yoga beginnt, desto besser. Auch Yoga für die Kleinsten macht Sinn. Sie lernen spielerisch ihren Körper wahrzunehmen und bewusst ihren Atem zu steuern. Nicht umsonst wird das Fach Achtsamkeit auch in den Schulen immer bedeutender.

Der Leistungsdruck in Wettkampfsituationen und der richtige Umgang damit ist ein wichtiger Faktor im Sportbereich. Durch Yoga lernt man gezielt seinen Atem sowie seinen Geist und seine Gedanken zu fokussieren und dadurch den Druck positiv zu nutzen.

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Wie oft hört man von Tennisspielern, dass sie während dem Match ihre Leistung nicht abrufen konnten und sie normalerweise im Training deutlich besser spielen. Während dem Match ist die Anspannung da, der Leistungsdruck und auch die Zuschauer kommen hinzu, die Auswirkungen haben auf die emotionale und psychische Ebene.

Yoga hilft dabei locker zu bleiben und fokussiert, im Profisport- als auch im Breitensport. Sportler wie Dirk Nowitzki sind dafür die besten Beispiele. Hierbei reichen oftmals schon ein paar bewusste Atemübungen vor oder während dem Wettkampf aus.

Yoga und Sportler

Lena Backhaus war in ihrer Jugend Leistungsschwimmerin und ist bis heute für jede bewegliche Aktivität dankbar und offen.

Aktuell arbeite sie mit Profisportlern im Fussball und integriere Yogaübungen im Trainingsalltag.

Sinnvoll eingesetzt kann es sich positiv auf die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit auswirken, z.B. durch eine Verbesserung der Atmung, der sportartspezifischen Technik sowie körperlicher und mentaler Stärke und Regeneration.

Durch den Sport beherrscht der Körper bestimmte Bewegungsabläufe in Perfektion, z.B. der Umgang mit dem Ball beim Fußball oder die einseitige Belastung beim Tennis. Andere Bewegungsabläufe können viele oft nur schwer kognitiv ansteuern und mit kleinerem Bewegungsradius ausführen als Nicht-Sportler.

Diese ungewohnten Bewegungsabläufe sind speziell für die Mobilität der Gelenke und eine gut ausgebildete Tiefenmuskulatur, die langfristig vor Verletzungen schützt, eine ideale Ergänzung der täglichen Trainingseinheit.

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Das sagen die Sportler

Zusammen mit den Fußballern der SG Sonnenhof Großaspach arbeitet Lena Backhaus zusammen und zeigt in einer Yoga-Einheit den Nutzen des Yogas auch für andere Sportarten. Speziell Torhüter Maximilian Reule ist überzeugt. Für ihn ist Yoga eine passende Ergänzung zum normalen Trainingsalltag, da es die Beweglichkeit verbessert, die vor allem als Torhüter entscheidend sein kann. Auch im mentalen Bereich sieht der Torhüter von Großaspach viele Vorteile für den Leistungssport, da Yoga unter anderem sehr beruhigend wirkt.

Lena ist ein super Trainer, sie erklärt nicht nur die Übungen sehr gut, sondern kann diese auch vormachen. Und es macht immer wieder Spaß bei ihr Yoga zu machen (Maximilian Reule)

Mit großer Freude vermittelt Lena Backhaus ihre Erfahrungen und wie Yoga dazu beitragen kann, dass Sie ihre Spiele und Matches erfolgreich meistern können. Interesse? Dann schauen Sie einfach auf der Internetseite von Lena Backhaus vorbei -> hier gehts zur Website

Bild von Tobias Hahn
Autor: Tobias Hahn
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